Staufen

Die Gegend um Staufen i. Br. birgt für Helga Trub-Wagishauser eine ganz besondere Eindrücklichkeit. Markante Hügel die sich in die ziehende Weite der sagenumwobenen Flußebene öffnen, von entfernten Bergen eingerahmt, sprechen mit Türmen, Staufer-Burg und alten Gemäuern, die hier wie dort vereinzelt aus der Buschlandschaft aufragen, von Träumen aus vergangenen wie möglichen Menschheitsversprechen.

Unzählige Male lässt die Künstlerin ihr Leben von diesen Eindrücken durchziehen und schafft aus ihnen exemplarische Weltentwürfe von zärtlicher Anteilnahme und Daseinsgeheimnis durchwirkt.

Allein, mit Freunden, ihrer Tochter und bis zu seinem Tod auch immer mit dem dichterisch denkenden Mann an ihrer Seite wandernd, dem Schriftsteller und Philosophen Victor Johannes Trub, mit dessen Sprach- und ihren Bildwelten, diese Gegend, auch biografisch besonders sich verwoben zeigt, erkundet sie diese immer wieder neu.